Workshop 2018

Presse

Der Zauber afrikanischer Musik

Der Zauber afrikanischer Musik entfaltete sich am Sonntag, dem 22. April, stimmungsvoll und mitreißend in der kleinen evangelischen Kirche in Waldalgesheim – Genheim. Eingeladen hatte dazu der Gospelchor „Sacropops“ aus Waldalgesheim. Dreißig Sänger und Sängerinnen zeigten ihren Zuhörern, was sie zuvor in einem zweieinhalbtägigen Workshop gelernt hatten.

 

Mit großer Begeisterung und Intensität eigneten sich die Teilnehmer des Workshops Lieder aus Südafrika, Namibia und anderen Ländern an. Der Leiter des Workshops, Peter Matz, ein erfahrener und sehr sympathischer Musiker, sammelte während seiner Zeit als Entwicklungshelfer in der südlichen Hemisphäre fleißig traditionelle afrikanische Lieder, die er nun mit Überzeugung an deutsche Sänger und deutsches Publikum weitergibt. Dabei fasziniert ihn nach eigener Aussage vor allem, wie in diesen eingängigen Liedern mit einfachen musikalischen Mitteln schnell klangvolle Mehrstimmigkeit entsteht.

Die Lieder des Konzerts variierten zwischen langsamen, choralartigen Titeln wie „Ongundu ja dingilia“, das vom Chor a cappella dargeboten wurde, und temporeichen, die Matz auf seiner Gitarre begleitete. Die dargebotenen Lieder waren überwiegend religiösen Inhalts, ergänzt wurden sie durch weltliche Beiträge, zum Beispiel das schwungvolle „Zulu mamma“. Als Selbstläufer entpuppten sich die Stücke “We shall never die“ und „Freedom is coming“, die aus der südafrikanischen Anti-Apartheidsbewegung wohlbekannt sind.

 

Jost Feilen, Steffi Zielke, Ilse Eller und Franziska Munzlinger bereicherten das Konzert durch kleine solistische Beiträge. Martin Grünebaum und Uta Köpke-Ramberger moderierten abwechselnd, übersetzten zentrale Liedaussagen und versorgten die Zuhörer mit interessanten landeskundlichen Informationen.

Die Zuhörer des Konzerts reagierten begeistert auf die Reize der afrikanischen Musik, ganz besonders, als Matz sie einbezog und zum Mitsingen animierte. Als die Teilnehmer des Workshops zu Konzertende singend aus der Kirche auszogen, wurden sie musikalisch vom Publikum begleitet. Am Ende intonierten alle noch lange vor dem Kirchengebäude zusammen den Ohrwurm „Hamba nathi“.

 

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