Weihnachtliche Stimmung: Zum Jahresabschluss hatten die „Sacropops“ noch einmal in die evangelische Kirche Waldalgesheim geladen.

SACROPOPS Traditionelles Jahreskonzert in der evangelischen Kirche Waldalgesheim / Solisten begeistern Publikum

WALDALGESHEIM – (red). Es war wieder soweit: Die „Sacropops“ luden ein zu ihrem traditionellen Jahresabschlusskonzert in der evangelischen Kirche in Waldalgesheim. Und viele, viele kamen – die Kirche war voll besetzt.

Uta Köpke-Ramberger begrüßte gewohnt versiert die Gäste und leitete charmant durch das Programm. Die Sacropops hatten alte und neue Songs im Gepäck: Bekanntes wie „Rocking around the christmas tree“ oder „Jingle Bell Rock“, Neues wie „Santa Baby“ – ein Lied, in dem sich ein verwöhntes amerikanisches Mädchen vom Weihnachtsmann einen ganzen Berg von Luxusartikeln wünscht – oder „Ububele Bakhe“, einen kurzen afrikanischen Song.

Katrin Zielke – gerade mal 14 Jahre alt – gab ihr Debüt als Solistin bei den Sacropops mit „Bridge of Light“ und „All of you“. Chapeau für die junge Künstlerin, von der es hoffentlich noch viele Soli zu hören gibt. Zusammen mit ihrer Mutter Stefanie Zielke, die mit ihrer klaren, dunklen Stimme brillierte, waren die beiden mit dem Chor in „shepherds run“ zu hören.

Begnadeter Pianist
Mit dem Lied „Leise rieselt der Schnee“ im Arrangement von Carsten Gerlitz schafften es die „Sacropops“, die Kirche mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums trotz der fast frühlingshaften Temperaturen vor der Tür in eine winterliche Landschaft zu verzaubern.

Gast war der Mainzer Saxophonist Johannes Born, der besonders mit seinem Stück „Fantaisie sur un thème original“, von Jules Demersseman das Publikum begeisterte und zu stehenden Ovationen hinriss. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht sein letzter Auftritt in Waldalgesheim war. Begleitet wurde Born von Peter Schnur am Piano. Was wäre der Chor ohne Peter Schnur? Er ist begnadeter Arrangeur, Dirigent, Komponist, Pianist und Chorleiter, der dem Chor Seele und Rückgrat ist.

So war es nur folgerichtig, dass als offiziell letztes Stück das Konzert mit „Forever and ever“ aus dem Oratorium „The writing on the wall“ von Peter Schnur endete. Die mehr als verdiente Zugabe entließ die Zuhörer an diesem Abend mit einem Gänsehaut-Feeling.

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