Rock- und Pop im Sommer

Juni 2026

Gemeinsam mit einer professionellen Band

Endlich wieder einen Auftritt mit einer professionellen Band, das wünschten sich viele Sänger und Sängerinnen der „Sacropops“! Am 6. Juni 2026 war es soweit: In der Waldalgesheimer Keltenhalle überzeugte der Chor unter Leitung von Peter Schnur mit einem zweiteiligen Programm aus Rock- und Poptiteln. Selbstverständlich begleitete Chorleiter Schnur seine „Sacropops“ meisterhaft auf dem E-Piano. Sebastian Bierkandt (E-Gitarre), Torsten Steudinger (Bass) und Daniel Schnur (Schlagzeug) bereicherten den Auftritt zusätzlich durch instrumentale Begleitung. Nicole Kierdorf moderierte nicht nur kenntnisreich und temperamentvoll, sondern beeindruckte auch als Solosängerin

Nonstop Lieblingslieder

Im bunten Sommeroutfit betrat der Chor die Bühne und legte gleich schwungvoll und stimmgewaltig los.

Das unterhaltsame Programm bot zahlreiche Erfolgstitel internationaler Poptitanen: John Lennon, Lady Gaga, Michael Jackson, Queen, U2 – wer kennt sie und ihre Lieder nicht? „Imagine“, „Shallow“, „Earth Song“, „Bohemian Rhapsody“, “Sunday, bloody Sunday“, „Pride“  intonierten die vierzig Sänger und Sängerinnen facettenreich und teils mit sehr viel Power: Lauter weltbekannte Lieblingslieder, thematisch und genremäßig weit gespannt: Politische Songs, Liebeslieder, Filmmusik und vieles mehr.

Zusätzlich bot das Programm heitere Elemente, denn locker-flockige deutsche Schlagerhits zogen das Publikum in den Bann. „Westerland“ („Die Ärzte“), „König von Deutschland“ (Rio Reiser), „Es geht mir gut“ (Marius Müller-Westernhagen) und „Dein ist mein ganzes Herz“ (Heinz Rudolf Kunze) verbreiteten gute Laune: PARTYSTIMMUNG und das Publikum zog voll mit!

Dem weniger Bekannten eine Bühne geben…

Der Chor und sein Chorleiter möchten gelegentlich auch einmal etwas weniger Bekanntes zu Gehör bringen. Mehrere Titel hatte Schnur selbst für SATB-Chor arrangiert, so auch – eigens für dieses Konzert und passend zum Aufführungstermin – „June“, eines seiner eigenen Lieblingslieder von der Prog-Rockband „Spock’s Beard“.  Dieses dem Publikum vermutlich weniger vertraute melancholische Lied, das die „Sacropops“ mit pendelnden Bewegungen unterlegten, thematisierte eine der universellsten menschlichen Erfahrungen: das Bedauern über das unaufhaltsame Verstreichen der Zeit, die sich nicht zurückdrehen lässt.

Highlights, highlights, highlights…

Moderatorin und Sängerin Nicole Kierdorf glänzte solistisch mit dem Titelsong „The Last Unicorn“ aus dem Zeichentrick-Klassiker „Das letzte Einhorn“. Gemeinsam mit  den „Sacropops“ als Backgroundchor intonierte sie sehr glaubwürdig die bittersüße Ballade „Junimond“ (Rio Reiser). Chortenor Sven Weber zeigte beim „Earth Song“, dass die Sacropops auch über gute Solostimmen verfügen. Die Band ihrerseits bewies zu Beginn des zweiten Konzertteils Virtuosität mit dem Instrumentalstück „Soul Sacrifice“ von Carlos Santana. Da kam Woodstock-Feeling auf!

Das Publikum forderte zum Konzertende nach der grandiosen „Bohemian Rhapsody“ enthusiastisch eine Zugabe von Chor und Band. Mit „Music“ (John Miles), der gefühlvollen Hommage an die Musik, brachten Sänger*innen und Instrumentalisten den Saal zum Schwingen. Ein ausgezeichneter Abschluss für diesen musikalischen Abend!

Wir bedanken uns!

Ganz herzlichen Dank an alle Helfer und Helferinnen, die im Hintergrund wirkten und zum Gelingen des Abends beitrugen sowie an Gläser Ton+Lichttechnik.

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