Hildegard – Kräutergarten in Schöneberg

Mai 2026

Im Hildegard-Kräutergarten

Sie ist die bekannteste Heilige unserer Gegend: Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen der römisch-katholischen Kirche (1098-1179). Als mittelalterliche Äbtissin und Mystikerin predigte Hildegard öffentlich und führte einen lebhaften, oft mahnenden Schriftwechsel mit hochgestellten geistlichen und weltlichen Würdenträgern. Ihre schriftlich überlieferten Werke befassten sich selbstverständlich mit Religion, aber auch mit Musik, Ethik, Kosmologie, Medizin und Naturkunde.

Er wurde zu ihren Ehren angelegt und nach ihr benannt: Der Hildegard Kräutergarten in Schöneberg, am Hildegard-Pilgerweg gelegen. Über 100 Heilkräuter, die Hildegard in Band I („De Plantis“) ihrer PHYSICA beschrieb, sowie auch Stauden und Gehölze, die der Nahrungsaufnahme von Insekten und Vögeln dienen, können im bezaubernden Schöneberger Kräutergarten betrachtet werden.

Zur diesjährigen Saisoneröffnung sangen die „Sacropops“ unter Leitung von Peter Schnur in der beim Garten gelegenen katholischen Kirche „Zur Kreuzauffindung“. Anschließend genoss der Chor gemeinsam mit den Gästen der Veranstaltung kleine Leckereien und Getränke vom Weingut Kiltz in Eckenroth im Gemeindehaus.

 

Poppiges und rockiges Konzertprogramm

Nach der freundlichen Begrüßung durch Ortsbürgermeister Dieter Wopen begann der 40minütige musikalische Part. Zwar sind die Waldalgesheimer „Sacropops“ als Gospelchor bekannt, aber diesmal überraschten sie mit einer Fülle von Rock- und Poptiteln: Die Klassiker „Imagine“ (John Lennon), „Earth Song“ (Michael Jackson) und die Zugabe „Bohemian Rhapsody“ (Queen) kamen beim Publikum gut an. Stehender Applaus!

Zahlreiche Lieder des Programms hatte Chorleiter Peter Schnur selbst arrangiert. Einige der Songs vermittelten politische Botschaften, etwa „Sunday, bloody Sunday“ und „Pride“ (U2) sowie „Freiheit“ (Westerhagen). Nachdenkliche bzw. melancholische Impulse setzte „Shallow“ (Lady Gaga).

Natürlich durften auch ein paar Liebeslieder nicht fehlen: „I‘ll be there“ und „The book of Love“ zeigten die romantische Seite des Chors. Heitere, unbeschwerte Sommerstimmung zauberte „Westerland“ herbei, was die Zuhörer und Zuhörerinnen sehr zu schätzen wussten. Durch das Programm führte Chorsängerin Uta Köpke-Ramberger.

 

Demnächst: Großes Konzert

Am 6. Juni 2026 gibt der Chor ein großes Sommerkonzert in der Waldalgesheimer Keltenhalle. Mit dabei ist eine Band (Sebastian Bierkandt- Gitarre, Torsten Steudinger – Bass, Daniel Schnur – Schlagzeug), die Chorleiter Peter Schnur (E-Piano) instrumental unterstützt. Die erfahrene Moderatorin und Sängerin Nicole Kierdorf aus Weiler moderiert das Programm und singt als Solistin.

 

Wir freuen uns auf unsere Gäste!

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